Das Gold auf der Kuppel des Hôtel national des Invalides

Warum so wenig Gold für so viel Fläche?
Weil Blattgold dünner ist, als die meisten sich vorstellen können: einige Dutzend Mal dünner als ein menschliches Haar. Zwölf Kilo reichen aus, um die Trophäen, Girlanden, Kanneluren und Laternen einer gesamten Kuppel mit Hunderttausenden von Blättern zu bedecken, die einzeln aufgetragen werden. Nicht das Material ist teuer, sondern die Handarbeit.
Deshalb hält die Vergoldung auch nicht ewig: Pariser Regen, Verschmutzung und Frost wirken auf die Oberfläche ein, und alle fünfzig bis hundert Jahre muss sie erneuert werden.
Wo man sie betrachten kann
Von der Esplanade aus, im Norden, sieht man die Silhouette. Von der Place Vauban und der Avenue de Tourville aus, im Süden, erkennt man die Details der Trophäen und die Proportionen der Trommel. Und von der Pont Alexandre-III aus hat man die volle Achse im Blick: Diese Perspektive war der Grund für die Gestaltung der Brücke. Siehe die Esplanade-Seite.
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Das folgende Ticket öffnet den Dôme, das Grabmal und die vier Museen für den ganzen Tag.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Gold befindet sich auf dem Dôme des Invalides?
12,65 Kilogramm für die Vergoldungskampagne von 1989.
Wer hat den Dôme erbaut?
Jules Hardouin-Mansart, zwischen 1677 und 1706: siehe die Dôme-Seite.
Wer hat die Kuppel ausgemalt?
Charles de La Fosse.