Die Geschichte des Hôtel des Invalides

Eine Institution, kein Monument
Das ist es, was die Menschen vergessen, wenn sie die vergoldete Kuppel betrachten: Les Invalides wurde als soziale Einrichtung konzipiert. Hier wurden Menschen untergebracht, behandelt und zur Arbeit angehalten. Die Pensionäre waren in Kompanien organisiert, mit Vorschriften, Uniformen und Werkstätten. Das Gebäude ist lang und regelmäßig, weil es Schlafsäle, Speisesäle und ein Lazarett beherbergen musste – nicht, um zu beeindrucken.
Am 14. Juli 1789 kam die Pariser Menge hierher, um Musketen zu holen, bevor sie zur Bastille marschierte: Es war ein Arsenal ebenso wie ein Armenhaus.
Was heute noch bleibt
Die Institution nationale des Invalides behandelt und beherbergt nach wie vor verwundete Soldaten direkt vor Ort. Der Militärgouverneur von Paris hat hier seinen Stab, die französischen Verteidigungsarchive werden hier aufbewahrt, und regelmäßig finden hier Zeremonien statt. Es ist keine Kulisse: Besuchen Sie die Seite über die heutigen Soldaten.
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Das folgende Ticket öffnet den Dôme, das Grabmal und die vier Museen für den ganzen Tag.
Häufig gestellte Fragen
Warum ließ Ludwig XIV. den Invalidendom errichten?
Um verletzte Soldaten ohne Mittel unterzubringen und zu versorgen, die bis dahin betteln mussten oder in Abteien untergebracht wurden.
Wer war der Architekt?
Libéral Bruant für das Hôtel, Jules Hardouin-Mansart für den Dôme.
Was umfasste das Hôtel ursprünglich?
Ein Krankenhaus, ein Armenhaus, Kasernen, ein Kloster und Produktionswerkstätten.